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Pelikan Vital Apotheke

Apotheker Patrick Witte e.Kfm.
Hans-Böckler-Platz 10
45468 Mülheim

www.pelikan-vital-apotheke-muelheim.de

Vitalisierendes Outfit

Am Eingang ist bereits erkennbar: die Pelikan Vital Apotheke im Forum Center in Mülheim/Ruhr hat sich gewandelt – ein kleines Shoppingparadies.

Apotheker Patrick Witte, der diese zentral gelegene Apotheke betreibt, ist nach dem Umbau der Apotheke im Forum Center in Mülheim/Ruhr sehr zufrieden. Seine Pelikan Vital Apotheke boomt. Die Kunden erfreuen sich an diesem tollen Outfit. Denn was ihn an seiner „alten“ Apotheke störte, war das sehr enge Raumkonzept. Die Kunden differenzierten zu wenig zwischen Sichtwahlartikeln und Freiwahl. Es fehlte eine strukturierte Warenwirtschaft, in der der notwendige Stauraum und die erforderlichen Arbeitsflächen integriert waren.

Andererseits sollten beim Umbau diese vielen wichtigen Details in einem harmonischen Konzept ausgedrückt werden. „Bei solch einem Vorhaben muss die Apothekenbetriebsordnung eingehalten werden“, sagt Witte. Gerade das Bewährte, an das sich die Kunden gewöhnt hatten, sollte bleiben. Aber zugleich die Unübersichtlichkeit der Offizin herausgenommen werden. Somit erschien ihm die Lösung schwierig. Insofern schlug Renate Hawig dem Apothekerpaar eine großzügige Innenarchitektur vor, in der die Arbeitsbereiche im Backoffice neu strukturiert wurden und ein Kommissionierautomat eingesetzt wurde.

Von außen nach innen

Das Schaufenster ist der Spiegel des Geschäfts. Teilweise waren hier die Fenster abgeklebt und die Kunden liefen an der Apotheke vorbei. Daher wurde zuerst Einblick geschaffen und die massiven Regale, die das Rauminnere zugleich begrenzten, durch fahrbare Gondeln und Aktionstische ersetzt. Das erreicht Blickfreiheit! Zugleich suggeriert die Offizin bereits beim Eintreten eine Übersichtlichkeit der Warenpräsentation. Durch die überarbeiteten Laufwege zeigt sich die neue Offizin großzügig ohne jegliche Hindernisse. Eine Zonierung an anderer Stelle weist den Kunden auf Bedienung hin und der Kassenplatz wurde verlegt. „Der vorherige Beratungsplatz war viel zu großzügig. Viele Kunden nutzten diesen zum kommunikativen Austausch, ohne beraten werden zu wollen. Hinter den wuchtigen Handverkaufstischen wurden weder kleine Kunden noch PTAs wahrgenommen“, blickt Hawig zurück.

Damit die Kosmetikabteilung erkennbar ist, wurde mit „viel Liebe zum Detail“ gearbeitet und gleichfalls ein andersfarbiger Fußboden im Grauton verlegt. Darüber hinaus wurde eine weiße „Bar“ in diese luftige Abteilung integriert, an der die Kundinnen die dekorative Kosmetik testen können. Dazu stellt eine passende Regalpräsentation die Produktvielfalt in den Mittelpunkt.

Auch die klimatischen Bedingungen wurden optimiert. „Trotz mehrerer Klimakassetten blieb es sogar im Winter viel zu warm“, beschreibt es die Innenarchitektin und erwähnt, das neue Farbkonzept mit dem sich tolle Stimmungen erzeugen lassen und auch ein Wiedererkennungswert geschaffen wird. „Beispielsweise wirken Teepackungen auf warmen Hintergrundfarben sehr natürlich. Homöopathieprodukte sehen vor grünem Hintergrund sehr plastisch aus. Die Nichtfarben Weiß, schwarz und grau sollten gut dosiert werden, um nicht den Raum einzuengen“, erklärt Renate Hawig.

LEDs

Die Lebendigkeit dieser „Vital Apotheke“ zeigt sich ebenfalls im energiesparenden Lichtkonzept. Es betont die Ware auf der einen Seite und auf der anderen kommt die aktuelle Lichttechnik mit weniger Wattleistung aus. Um keine Wärme auf die Raumumgebung abzugeben, wurde keine herkömmlichen Leuchtmittel, sondern LEDs eingesetzt.

Für den Apotheker hat sich diese Maßnahme gelohnt. Durch das optimierte Gesamtbild der Apotheke wurde die Motivation bei den Mitarbeiterinnen geweckt. Spaß und Freude in einer modern, gut funktionierenden Apotheke wirken sich ebenfalls positiv auf die Kunden aus. Diese fühlen sich in der Apotheke wohl und schaffen aufgrund dieses positiven Feedbacks den Kundenstamm zu erweitern.